Freitag, 30. November 2012

Ko Samui Badeurlaub

Nun sind wir in Ko Samui angekommen und leider ist hier das Wetter schlecht, da noch Regenzeit. Aber wir versuchen das Beste daraus zu machen.

Da Steffi keine Lust mehr hat zu schreiben wird es künftig wohl erst mal keine Posts mehr geben.





Mittwoch, 28. November 2012

Rundreise fünfter Tag

Den letzten Tag haben wir wieder sehr früh begonnen. Auf dem Programm stand nämlich die Elefantentour und unser Reiseleiter meinte man sollte früh da sein um nicht zu lange warten zu müssen. So war denn auch schon um 6:30 Uhr Abfahrt mit dem Bus. Wenigstens mussten wir nicht unsere Koffer packen und auschecken, da wir die letzten beiden Nächte im gleichen Hotel waren.

Nachdem wir im Camp angekommen waren ging es auch gleich mit dem Elefantenreiten los. Immer zu zweit saßen wir auf den Elefanten auf. Der Elefantenführer saß vorne hinter den Ohren quasi auf dem Kopf. Wie eine Karavane schlängelten sich bald darauf unsere knapp 20 Elefanten erst durch den Fluss und dann durch den Wald. Unsere Elefantendame war laut unserem Guide 45 Jahre alt und hatte drei Kinder. Nach 30 Minuten mit diversen Foto- und Futterpausen waren wir wieder am Camp. Bevor die Elefantenshow los ging hatten wir noch kurz Zeit die kleinen Elefanten zu besuchen und zu füttern. Der erst drei Monate alte Nachwuchs konnte allerdings nur mit geschälten Bananen etwas anfangen.

Danach ging es dann mit dem Bambusfloss dem Fluss runter. Das war ganz schön abenteuerlich. Da die Sonne ziemlich brannte haben wir von unseren Fahrern Hüte bekommen mit denen wir aussahen wie Vietcong ;-)

Danach hatten wir den restlichen Tag noch zur eigenen Verfügung und haben uns erst mal ausgeruht. Am Abend um 18 Uhr war dann das "letzte Abendmahl" zusammen mit der Reisegruppe. Und danach hatte unser Reiseleiter noch eine Überraschung für uns - es ging im Tuktuk-Korso mit Polizeibegleitung wieder ins Hotel.


















Montag, 26. November 2012

Rundreise vierter Tag

Den vierten Rundreisetag starteten wir mal wieder mit einem Tempelbesuch. Eigentlich dachten wir, dass wir bereits alle möglichen Tempel gesehen hatten und waren entsprechend wenig begeistert. Aber der weiße Tempel zu dem unser Reiseleiter uns dann brachte war wirklich sehenswert. Die Anlage ist derzeit noch im Bau, wirkt aber schon imposant. Ganz in weiß gehalten fehlt eigentlich nur noch der Schnee außen für eine Märchenlandschaft. Drinnen finden sich dann an den Wandbemalungen sehr viele Figuren aus modernen Märchen (Filme und Spielen). Generell ist das Design als morbid zu bezeichnen.

Im Anschluss war dann Shopping angesagt. Als erstes ging es zur "größten Juwelierausstellung" Asiens. Dort direkt zu sehen, wie die Goldschmiede den Schmuck herstellen war schon interessant. Allerdings merkte man, dass für diesen Part der Führung wenig Zeit eingeplant war. Viel wichtiger war es dann danach die Ausstellung zu zeigen und dem Schmuck an den Kunden zu bringen. Steffi hat jedenfalls danach Weihnachts- und Geburtstagsgeschenk bereits abgerufen... :-)

Damit war aber noch lange nicht Schluss. Es ging weiter zur wenige Minuten entfernten Seidefabrik. Auch dort gab es eine kleine Inforunde, wie die Seide entsteht und verarbeitet wird. Das war sehr interessant leider aber nur sehr kurz. Danach konnten wir wieder mal einkaufen. Oder uns einen Maßanzug schneidern lassen (ich wollte keinen). So ähnlich war es dann wohl auch in der letzten Etappe, der Silberfabrik. Die haben wir beide (mit anderen, die des Shoppings überdrüssig waren) lieber geschwänzt.

Am späten Abend ging es dann noch zu einem Bergdorf in der Grenzregion wohnen. Die hatten schöne "Gärten" am Hang mit allerlei exotischen Pflanzen (Schlafmohn) und tollen Weihnachtssternen. In der Dämmerung konnten wir noch ein paar schöne Fotos machen ehe es dann wieder weiter zum Hotel ging.













Samstag, 24. November 2012

Rundreise dritter Tag

Nach der sehr kurzen Nacht im Riverside Resort haben wir in der Morgendämmerung direkt am See gefrühstückt und konnten danach noch kurz ein paar Blicke bei Tageslicht auf die Anlage werfen. Dann ging es auch gleich mit dem Bus los.

Der erste Stop war nach nur wenigen Minuten an einer Ananasplantage. Dort konnten wir sehen wie die Ananas angebaut und geerntet werden und durften natürlich auch probieren. Wusstet Ihr, dass Ananas nicht auf Bäumen wächst ;)
Außerdem gab es auch Zigaretten von eigenem Tabak und Papier aus Ananasfasern. Anschließend ging es weiter Richtung Chang Rai.

Auf dem Weg haben wir noch einen Stop an einem Stausee eingelegt, von dem wir allerdings nur ein Stück des Sees gesehen haben und nicht die Staumauer. Dafür gab es dort Kaffee und ein paar Knabbereien wie zum Beispiel geröstete  Raupen.

Unser Tagesziel war das Goldene Dreieck, die Grenze zwischen Thailand, Myanmar, auch Burma oder Birma genannt, und Laos. Es gibt dort einen schönen Aussichtspunkt von dem man auf die Flussgabelung sehen kann, die als internationales Gewässer die Grenze ist. Leider war der gerade teilweise im Umbau. Für einige Fotos hat es aber gereicht :)



Der letzte Punkt auf der Tagesagenda war eine Fahrt auf dem Fluss Mekong (dt. Muttermilchfluss) und die "Einreise" in Laos. Dort hatte unser Reiseleiter Vit bereits einen Bus zum nahegelegenen Casino organisiert. Das war erst kürzlich von chinesischen Investoren direkt an der Grenze erreichtet worden, um die spielbegeisterten Thais anzulocken. In Thailand sind Casinos gesetzlich verboten. Zum Glücksspiel hatten wir allerdings nur 25 Minuten Zeit. Um mal eben am vollautomatischen Roulette 200 Baht zu gewinnen und auch gleich wieder zu verspielen hat es aber gereicht :-) Das ganze Casino ist recht pompös und im krassen Gegensatz zur total verarmten Bevölkerung die in den "Slums" nur wenige Kilometer entfernt am Fluss hausen.

Auf der Rückfahrt haben wir noch den Markt an der Grenze zu Burma besucht und sind dann recht erschöpft im Hotel angekommen.











Freitag, 23. November 2012

Rundreise zweiter Tag

Unser zweiter Tag startete etwas humaner. Abfahrt war erst um 7:30 Uhr. Eigentlich war es auch eher der Abmarsch. Es ging zu Fuß einige hundert Meter zur Schule bei der wir den morgendlichen Appell der Kleinen (offenbar Grund- und Mittelstufe) inklusive dem Singen Nationalhymne erleben durften. Im Abschluss sind wir direkt weiter zum benachbarten Buddah Tempel und dem daran angeschlossenen Markt. Gegen 9 Uhr waren dann alle wieder am Bus (und bereits durchgeschwitzt:-).

Mit dem Bus fuhren wir über Sukhothai auf teilweise recht desolaten Landstraßen durch die Gebirge Richtung Lampang. Am Nachmittag haben wir uns die weitläufigen Tempelanlagen bzw. Ruinen von Sukhothai angesehen. Diese konnte man per Fahrrad oder Tuk-Tuk befahren. Dort wurde die gesamte Anlage gerade für das bevorstehende Fest mit tausenden Lampen und Scheinwerfern vorbereitet. In der glühenden Mittagssonne haben wir uns beeilt und möglichst oft den Schatten aufgesucht. Besonders gefallen hat uns der Tempel (Wat) Mahathat - nur war ich der Meinung dass dem Name wohl noch ein "ma" am Ende fehlt - was denkt ihr? Im Anschluss ging es direkt zum Mittagessen in der Nähe. Es gab wieder reichlich Auswahl an thailändischen Spezialitäten und wir sind gut satt geworden.

In der Dämmerung sind wir in Lampang angekommen und haben noch einen Tempel und die Statue eines weißen Elefanten angeschaut.

Am Abend nächtigten wir im Lamang River Resort. Als wir ankamen war es schon stockfinster. Das Resort ist größtenteils "unter freiem Himmel" gelegen und als eine Art Park mit vielen kleinen Häuschen angelegt. Leider war der Standard und die Sauberkeit nicht ganz so wie in den anderen Hotels und wir mussten uns mit Mitbewohner beschäftigen. Aber wir haben überlebt! :-) Am heutigen Morgen war dann wieder um 5:30 Uhr die Nacht rum.













Rundfahrt erster Tag

Gestern morgen ging es mit der eigentlichen Rundreise los. Um 5:30 Uhr kam der freundliche Weckruf und um 7 Uhr hatten wir ausgecheckt und saßen Im Bus.

Unser erstes Ziel war die ehemalige Hauptstadt (beziehungsweise die zweite der ehemaligen Hauptstädte von Thailand) Ayuthaya. Dort haben wir den ehemaligen Königspalast und die Tempelanlage besichtigt, welche allerdings in sehr desolatem Zustand war (nur noch Ruinen). Die ganze Anlage gehört seit etwa einem Jahr zum UNESCO Kulturerbe. Im Anschluss ging es noch im "Speedboot" über die Flüsse um die Altstadt. An einigen Häusern sah man noch deutlich die Spuren des Hochwassers (über 2m) von letztem Jahr.

Im Anschluss ging es weiter nördlich nach Lop Buri zum Mittagessen. Dieses mal im Freien direkt am bzw. auf dem Wasser. Es gab mal wieder Thailändisch ;-) auch Huber haben wir einen Zempel besichtigt.

Am Nachmittag fuhren wir  200km über Nakhon Sawan nach Phitsanulok. Dort haben wir in einer Buddah Manufaktur gelernt wie sowohl kleine Souvinir Buddahs hergestellt werden, wie auch die großen in den Tempel.

Bereits nach der Dämmerung sind wir in unserem Hotel angekommen. Mit Marc und Sabrina, unseren Urlaubsbekanntschaften aus Siegen, wollten wir einen Markt besuchen. Dieser war jedoch nicht, wie in Bangkok auf Toursten ausgelegt, sonder für den Eigenbedarf der Thais. Für die Rückfahrt konnten wir kein Taxi finden und ließen uns von Rikschar-ähnlichen Fahrrädern zurück ins Hotel fahren.




Mittwoch, 21. November 2012

Tempel und Rundfahrt

Bei recht schönem Wetter und tropischen Temperaturen (33 Grad und sehr hoher Luftfeuchtigkeit) durften wir uns heute in langen Hosen durch die Tempel und Paläste quälen. Um 7 Uhr ging es mit etwa 20 Leuten los. Um diese Zeit wars schon warm aber noch erträglich. Als wir dann am Palast angekommen waren lief uns schon im Schatten sprichwörtlich die Suppe runter. Aber ohne bedeckte Knöchel (dafür ohne Schuhe) darf man nicht vor Buddah!

Zuerst haben wir uns den berühmten Goldenen Buddah im Tempel Wat Trimir angesehen. Wat heißt im übrigen einfach nur Tempel. Während den Kriegen wurde der Buddah mit Mörtel eingespachtelt. Zwar war der Buddah bekannt, aber nur auf Grund seiner Größe. Als der Tempel in dem der Mörtel Buddah stand umgezogen wurde, unterschätzten die Arbeiter das Gewicht und durch die mangelnde Befestigung fiel der Budda herunter. Dabei bröckelte etwas Mörtel ab und das Gold mit einem Gewicht von 5,5 Tonnen kam zum Vorschein.

Als nächstes besichtigten wir die großartige Tempelanlage des Wat Phra Kheo mit dem Smaragdbuddah und dem Königspalast. Der Abschluss der Tempelrundfahrt bildete der liegende Buddah im Tempel Wat Po.

Wir hatten außerdem die Gelegenheit bei der Standrundfahrt einige Sehenswürdigkeiten anzusehen. Interessant war auch Chinatown wohin der König die Chinesen nach den letzten Krieg geschickt hatte um Platz für seinen neuen Palast zu haben.
Das Chinatown in Bangkok ist übringends größer als das in New York.

Am Nachmittag hatten wir dann noch eine Flussrundfahrt gebucht. Erst ging es mit einer recht kleinen Nussschale durch die diversen Wasserstraßen und danach noch auf ein etwas größeres Schiff. Dort gab es eine große Auswahl an exotischen Früchten. Außerdem noch thailändischen Whiskey. Der trug zum ohnehin schwankenden Gang an Bord bei ;-)

Am Abend sind wir noch auf den Nachtmarkt und heute morgen ging die Rundreise bereits früh los. Wecken war um 5:30 Uhr! Mehr dazu später...